General Numismatics / Allgemeine Numismatik more

In: Survey of Numismatic Research 2002–2007, General Editors: Michel Amandry, Donal Bateson, Glasgow 2009 (International Association of Professional Numismatists, Special Publication 15), pp. 710–713.

GENERAL 709 ALLGEMEINE NUMISMATIK Benedikt Zäch Diese Abteilung umfasst weniger Beiträge als im letzten Survey 1996–2001, der zum Kongress in Madrid erschien. Dies hat verschiedene Ursachen, vor allem aber Platzgründe. Davon abgesehen spiegelt die Abteilung «General Numismatics» seit je die unterschiedliche Ausrichtung und Verschiebung der Interessen zwischen denjenigen Gebieten, die sich weder im normalerweise chronologischen oder geographischen Raster der Surveys fassen lassen. In diesen einleitenden Bemerkungen sollen Schwerpunkte der Beiträge hervorgehoben, einige Lücken angesprochen und gleichzeitig auf Themen hingewiesen werden, die möglicherweise beim nächsten Survey mehr Gewicht erhalten werden. Analysemethoden (Scientific and Technical Applications) Im letzten Survey 1996–2001 stand die Statistik ganz im Vordergrund und die wissenschaftlichen Analysemethoden wurden nur kurz abgehandelt. In diesem Survey ist es umgekehrt: Die Analysemethoden, die sich in den letzren Jahren vermehrten und erneuerten, haben viel Platz erhalten. Was die Statistik angeht, so sind die grossen Diskussionen der 1990er Jahre um statistische Fragen in der Numismatik in den letzten Jahren nicht mehr aufgeflammt; bezeichnenderweise hat mit CALLATAŸ (1) einer der Protagonisten dieser Diskussionen 2006 eine Auswahl seiner älterer Arbeiten u.a. zur Quantifizierung veröffentlicht. So schien es vertretbar, auf ein eigenes, den statistischen Methoden gewidmetes Kapitel diesmal zu verzichten. Bei den Analysemethoden ist, wie die beiden Autoren feststellen, die Skepsis gegenüber lange Jahre verwendeten Methoden, besonders den Oberflächenanalysen mit Röntgenfluoreszenz (XRF), stetig gestiegen, weil deren Defizite immer deutlicher werden: im Grunde werden vor allem Metall-Anreicherungen in den obersten Schichten gemessen. Viel Hoffnung wurde in die Laserablationstechnik gesetzt, aber auch diese Methode(n) haben «the search for that elusive panacea of numismatic research, reliable non-destructive analysis» nicht beendet. Positiv gewendet, ist dies aber ein Zeichen eines feineren Bewusstseins für die Grenzen und Schwächen letztlich aller Methoden und die Zukunft liegt womöglich in der sachgerechten Kombination verschiedener Ansaätze, je nach Material und vor allem je nach Fragestellung. Internet und Computer Während beim letzten Survey noch der Computer im Vordergrund, hat sich in den letzten Jahren auch hier die Gewichtung völlig verschoben. Heute geht es vor allem um Internet-Anwendungen, wenn von Computer die Rede ist. Das weltweite World Web ist zudem ein immenser Ozean an Informationen und Anwendungen geworden, und das nicht erst seit der Propagierung des «Web 2.0». Gerade bei den Datenbanken, bisher immer noch als propietäre Anwendungen konzipiert und ausgeführt, eröffnen neue Technologien und Datenkonzepte eine Aggregierung von Daten, die bisher mit einem ungeheuren, aber selten erfolgreichen Koordinierungsaufwand «harmonisiert» werden mussten, bevor sie überhaupt gemeinsam genutzt werden konnten. Aber auch Metadatenbanken, die virtuell darunter liegende Datenbestände zusammenführen, benötigen ein Minimum an Kohärenz unter den beteiligten Datendanken, so dass Initiativen zur Vereinheitlichung der Beschreibung und Ansprache von Münzen nach wie vor notwendig sind. Erst in den letzten Jahren sind Plattformen wichtig geworden, die mit den Mitteln etwa des Wiki oder anderer Formen gemeinsamen Arbeitens und Entwickelns in kurzer Zeit unter Mithilfe vieler sehr grosse Mengen an Information versammeln, sei in Form der archivierten Threads von Foren und Diskussionsgruppen, sei es in Form von Lexika (2) oder anderen Formen von Wissensportalen. Das eigentliche Problem dieser Formen – das OnlineLexikon Wikipedia zeigt es am besten – ist die Editionsarbeit und Qualitätssicherung der Inhalte, die sich oft darin erschöpft, Editions-Vandalen zu bekämpfen und damit wenig Anreiz für die Mitarbeit von Fachpersonen bietet. Für den Betrachter dieser Entwicklungen bleibt unklar, wohin die Reise der Informatik- und Internetanwendungen in der Numismatik in den nächsten Jahren geht. Zwar zeichnen sich mit den grossen Anwendungen bei www.sylloge-nummorum-graecorum.org, bei der EMC (Early Mediaeval Corpus oder bei der RPC-Datenbank Instrumente ab, die sich in Richtung von Hauptportalen entwickeln, aber wer die Entwicklung seit 710 längerem verfolgt, mag sich gut an grössere Projekte zu Beginn der 1990er Jahre erinnern, von denen man heute nichts mehr hört (3). Geschichte der Numismatik, Sammlungen und Sammler In den letzten Jahren hat der Trend, sich mit der Wissenschaftsgeschichte der Numismatik zu befassen, nochmals verstärkt. Mehrere Tagungen – die jüngste in Dresden vom 4.–9. Mai 2009 (4) – und Sammelbände beschäftigten sich unter anderem mit der Literatur des 17. Jahrhunderts (5) oder mit Charles Patin (6). Die Anfänge der numismatischen Literatur sind stark an Italien gebunden. Dort sind auch Neuentdeckungen zu machen, wie MISSERE FONTANA (7) am Beispiel des Antiquars Achille Stazio zeigte. DEKESEL (8) widmete sich dem «Vater der Numismatik» Hubert Goltzius, dessen Wirkung sich bis zu den Anfängen der Numismatik in der Schweiz verfolgen lässt, wie ZÄCH (9) anhand des Chronisten (und frühen Epigraphikers/Numismatikers) Aegidius Tschudi zeigt. Für die Literatur des 17. Jahrhunderts liefert DEKESEL (10) die Arbeitsgrundlage mit seinem grossen annotierten Katalog der numismatischen Bücher des 17. Jahrhunderts. Während für das 16. Jahrhundert noch ein dicker Band genügte, waren für das 17. Jahrhundert drei erforderlich. Im Zusammenhang mit diesem Werk wurde in Wolfenbüttel eine Tagung zu Literatur des 17. Jahrhundert organisiert, die zahlreiche Themen behandelte, darunter die Antiquare und Numismatiker an den Höfen, die als Persönlichkeiten fassbar wurden: mit Jean-Foy Vaillant,befasste sich DEKESEL (5, pp. 69–87), mit Ezechiel Spanheim LEMBERG-RUPPELT (5, pp. 89–99). Zur selben Zeit begann auch ausserhalb der traditionellen Zentren, so etwa in Oxford (BERRY und KIM, 5, pp. 125–139) oder in Dänemark, das Studium der Numismatik aufzublühen (JENSEN, 5, pp. 109–114). Dazu gehörten auch die numismatischen Zeitschriften ein; zu den deutschsprachigen bot BARTH (11) einen Überblick. Erst damit war die Voraussetzung für eine «République des médailles» geschaffen, die von Sammlern, Medaillenkünstlern, Museumsleuten und Händlern bevölkert war; der Pariser «Republik» widmete SARMANT (12) eine umfangreiche Untersuchung. Der 100. Todestag des Althistorikers Theodor Mommsen (13), der nach 1880 ein grosses Korpuswerk für die griechischen Münzen auf den Weg brachte, löste verschiedene numismatische Aktivitäten aus. Die gewichtigste war eine in Frankfurt organisierte Tagung, die der Diskussion «Geldgeschichte vs. Numismatik» (14) gewidmet war. Sozusagen eine Dichotomie des Faches, entzündete sich an diesem Begriffspaar eine bis heute nicht abgeschlossene Kontroverse um Korpuswerke vs. Sammlungskataloge, die heute aus pragmatischen, nicht etwa aus wissenschaftlichen Gründen weitgehend zugunsten des Sammlungskatalogs entschieden ist (15). Ironischerweise wurde das Griechische Münzwerk noch im Jahr der Tagung nach 102 Jahren aus Spargründen beendet. Im 19. Jahrhundert interessierten nicht nur die ganz grossen Figuren. Einen bis heute unterschätzten Numismatiker stellte BENDALL (16) vor: John Francis William de Salis, sechster Graf von Salis (1825–1871), war einer der Pioniere der wissenschaftlichen römischen Numismatik und hinterliess bei der Ordnung vor allem der republikanischen Münzen wichtige Spuren in der Münzsammlung des British Museum. Jubiläen sind immer Momente des Rückwärtsblickens. Bei Gesellschaften und Institutionen geschieht dies über die Geschichte; PAGAN (17) legte eine solche für die British Numismatic Society vor. Im selben Zug versuchten PAGAN und FARTHING (18) eine Geschichte der Mitglieder. Die Schweizerische Numismatische Gesellschaft feierte 2004 ihren 125. Geburtstag und organisierte aus diesem Anlass unter anderem ein Kolloquium, das erstmals über Institutionsgeschichten hinaus die Entwicklung der Numismatik in der Schweiz über ein halbes Jahrtausend hinweg verfolgte (9, 15). Besonders interessant, weil ganz auf mündliche Überlieferung angewiesen, war ein Abriss zur Geschichte des Münzhandels in der Schweiz von HURTER und DIVO (19). Personen- und Institutionengeschichte hat sich auch die CIN / INC schon lange auf die Fahne geschrieben. In den letzten Jahren wurde die Serie der Geschichte der Münzkabinette in den Comptes rendus der Commission durch eine Serie zu bedeutenden Numismatikern und Sammlern ergänzt. An Institutionen behandelten SALAÜN (20) das Musée Dobrée in Nantes, CATALLI (21) das Museo Nazionale in Rom, LEVY und STAHL (22) die Princeton University Library Numismatic Collection, SPECHT und EMMERIG (23) das Institut für Numismatik in Wien und SMIRNOVA (24) die Staatliche Ermitage in St. Petersburg. Bei den berühmten Numismatikern stellte GORINI (25) Francesco Gnecchi vor, AMANDRY (26) Michael Grant, KLEEBERG (27) Sylvester Sage Crosby, KALININ (28) Alexander N. Zograph, RUSSELL (29) George MacDonald und ZÄCH (30) Friedrich Imhoof-Blumer. 711 Im Gefolge des zweifachen Umzugs und des 150-Jahr-Jubiläums begann die American Numismatic Society in New York in jüngster Zeit ihre Geschichte sichtbarer zu machen. Neben einer vielteiligen Serie zur Geschichte der Gesellschaft nach Dekaden (31) veröffentlichte CICCONE (32) einen kurzen Lebensabriss von Edward Newell und WITSCHONKE und CICCONE (33) liessen die 50 Jahre der ANS Sommer-Seminare Revue passieren. Numismatik und Kulturgeschichte (Cultural Studies) Es ist eigentlich nicht erstaunlich, das der cultural turn der Geisteswissenschaften und die Entstehung einer transdisziplinär verstandenen Kulturwissenschaften in den letzten Jahren auch die Numismatik erreicht hat. Hier ist nicht der Ort, um diese Entwicklung aufzurollen oder auch nur zu charakterisieren. Mit ein paar bibliographischen Hinweisen soll aber angedeutet werden, in welcher Form der kulturwissenschaftliche «Zugriff» auf numismatische Themen in den letzten Jahren geschah. Während bei SEAFORD (34) die Philosophiegeschichte sich mit dem Konzept des Geldes verband, legte der Tagungsband von COX und SCHMIDT-HANNISA (35) den Aspekt auf die Metaphorik des Geldes; folgerichtig stammten die meisten der Beiträge aus dem Bereich der Literaturwissenschaft. Diese literarische Metaphorik hatte bereits der Germanist HÖRISCH (36) in den 1990er Jahren als eine «Poesie des Geldes» entwickelte und seither in zahlreichen Aufsätzen variierte. Einen etwas anderen Weg schlug ein weiterer Tagungsband von GRUBMÜLLER und STOCK (37) ein. Sie legten den Aspekt auf die Symbolik von Geldhandlungen, etwa bei Zahlungen und Geschenken oder beleuchteten die Münzdarstellungen. In dieselbe Richtung ging eine kleine Studie von GABRIEL (38). Sie untersuchte die Ästhetik und die Rhetorik des Kurantgeldes im 19. und 20. Jahrhundert und entwickelte Elemente einer politischen Ästhetik des Geldes. Diese wenigen Hinweise mögen andeuten, dass sich die Numismatik zunehmend im Spannungsfeld eines intensiven Austauschs – um nicht zu sagen Ausgriffs – unter verschiedenen Disziplinen findet, von Fächern, die sich alle als «kulturwissenschaftlich» verstehen. Hier gäbe es neue Felder auch von der Numismatik her zu beackern. BIBLIOGRAPHY 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Quantifications et numismatique antique: Choix des articles 1984–2004. Collection Moneta 52 (Wetteren, 2006). Vgl. z.B. http://www.numispedia.de (Lexikon) und http://www.numismatikforum.de (Diskussionsforum). Das ISEGRIM-Projekt der Universität Düsseldorf ist eines der wenigen Datenbank-Projekte, das alle Fährnisse überstanden hat und noch online ist: http://hist3-10.phil-fak.uni-duesseldorf.de/isegrim/. Vgl. International Numismatic Newsletter INN, No. 44 (November 2008), pp. 7–8. DEKESEL CH., STÄCKER, TH., (eds.), Europäische numismatische Literatur im 17. Jahrhundert, Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung 42 (Wiesbaden, 2005). CALLEGARI, M., GORINI, G.; MANCINI, V., Charles Patin: la collezione numismatica, la raccolta artistica, la biblioteca, Numismatica patavina 10 (Padova, 2008). MISSERE FONTANA, F., Appunti antiquari di Achille Stazio (1525-1581) in una copia del De Notis Romanorum di Marco Valerio Probo (1525) in Biblioteca Estense Universitaria di Modena, QTic / NAC 32 (2003), pp. 303–332. DEKESEL, C.E., Hubertus Goltzius (Venloo 1526-Bruges 1583) and his 'Icones Imperatorum Romanorum', PERA, R. (ed.), L'immaginario del potere: Studi di iconografia monetale (Roma, 2005), pp. 259-279. ZÄCH, B., Aegidius Tschudi als Numismatiker, KOLLER-WEISS, K., SIEBER CH. (eds.), Aegidius Tschudi [1505–1572] und seine Zeit (Basel, 2002), pp. 209–236. DEKESEL, C.E., Bibliotheca nummaria II: bibliography of the 17th century numismatic books : illustrated and annotated catalogue (London/Crestline, CA, 2003). BARTH, M., 'Erscheint so Gott will Montags’. Deutsche numismatische Zeitschriften aus fünf Jahrhunderten – ein Überblick aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Numismatischen Nachrichtenblatts, NNB 51 (2002), pp. 350-387. SARMANT, TH., La République des médailles: Numismates et collections numismatiques à Paris du Grand siècle au siècle des Lumières. Les dix-huitièmes siècles 72 (Paris, 2003). KAENEL, H.-M. VON, Zum 100. Todestag von Theodor Mommsen, SNR 81, 2002, pp. 7-20. KAENEL, H.-M. VON; ALFÖLDI, M.R.; PETER,U.; KOMNICK, H. (eds.), Geldgeschichte vs. Numismatik: Theodor Mommsen und die antike Münze. Griechisches Münzwerk (Berlin 2004). KAENEL, H.-M. VON, «Die Wissenschaft braucht den Stempel, nicht das Exemplar»: Th. Mommsen, F. Imhoof-Blumer und die Edition antiker Münzen, SM 54 (2004), pp. 85–92. BENDALL, S., A neglected nineteenth century numismatist, NC 110 (2002), pp. 261–264. DE CALLATAŸ, F., 712 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. PAGAN, H., The British Numismatic Society: A History, BNJ 73 (2003), pp. 1–43. PAGAN, H.; FARTHING, C.R.S., Members of the British Numismatic Society 1903-2003, BNJ 73 (2003), pp. 213–267. HURTER, S., DIVO, J.-P., Der Münzhandel in der Schweiz seit dem Ersten Weltkrieg, SM 54 (2004), pp. 103–106. SALAÜN, G., La numismatique au Musée Dobrée à Nantes, CR 49 (2002), pp. 68–80. CATALLI, F., Il Medagliere del Museo Nazionale Romano, CR 51 (2004), pp. 25–29. LEVY, B.E., STAHL, A.M., The Princeton University Library Numismatic Collection, CR 51 (2004), pp. 20–24. SPECHT, E., EMMERIG, H., Die Geschichte der numismatischen Lehre an der Universität Wien / 40 Jahre Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien, von Hubert Emmerig, CR 52 ( 2005), pp. 25–40. SMIRNOVA, N., The State Hermitage Museum – Numismatic Department, St Petersburg, CR 53 (2006), pp. 37–42. GORINI, G., Francesco Gnecchi (1847–1919), CR 49 (2002), pp. 65–67. AMANDRY M., Michael Grant (1914–2004), CR 51 (2004), pp. 13–19 KLEEBERG, J.M., Sylvester Sage Crosby (1831–1914), CR 52 (2005), pp. 15–19. KALININ, V., Alexander Nikolaevich Zograf (1889-1942), CR 52 (2005), pp. 20–24. RUSSELL, J., George MacDonald (1862-1940), CR 53 (2006), pp. 27–29. ZÄCH, B., Friedrich Imhoof-Blumer (1838–1920), CR 54 (2007), pp. 30–37. Beginn der Serie: MAZURKIE, J., The History of the ANS: The First Ten Years, American Numismatic Society Magazine 1, 1 (2002), pp. 21–24. CICCONE, J., Young Edward Newell, American Numismatic Society Magazine 3, 3 (2004), pp. 32–36. WITSCHONKE, R., CICCONE, J., The Summer Seminar: A Brief History, American Numismatic Society Magazine 5, 1 (2006), pp. 62–65. SEAFORD, R., Money and the early Greek mind (Cambridge, 2004). COX, F., SCHMIDT-HANNISA, H.-W., (eds.), Money and Culture (Frankfurt a. M., 2007). HÖRISCH, J., Kopf oder Zahl: Die Poesie des Geldes. edition suhrkamp 1998; Neue Folge, Bd. 998 (Frankfurt am Main, 1998). GRUBMÜLLER, K., STOCK, M. (eds.), Geld im Mittelalter: Wahrnehmung - Bewertung - Symbolik (Darmstadt, 2005). GABRIEL, G., Ästhetik und Rhetorik des Geldes. Ästhetik 2 (Stuttgart-Bad Cannstatt, 2002). 713
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